Der Sender wurde ursprünglich am 16. Oktober 1999[1] als Abo-Fernsehsender auf der Sky Deutschland-Plattform gestartet. Am 17. Januar 2014 wurde es zu einem Free-to-Air-Kanal. Als Micky Maus begann, ein Eigenleben zu führen, ging der Verkauf wie ein Schuss in die Startzeit. Die Comics erreichten in den frühen 90er Jahren ihren Höhepunkt und verkauften durchschnittlich mehr als 800.000 Exemplare jeder Ausgabe. Infolgedessen sind die frühen, weitgehend ungelesenen Ausgaben aus den 50er Jahren ziemlich sammelbar geworden und holen häufig Tausende von Dollar pro Ausgabe. Seit dem Höhepunkt des Magazins sind die Verkäufe auf ein bescheideneres Niveau gesunken, aber Sie sind immer noch wahrscheinlicher, als Sie die Regalfläche, die Micky Maus gewidmet ist, in Ihrem durchschnittlichen Comic-Shop sehen. Nach Kriegsende war Disney nicht mehr der gleichen Zensur unterworfen, aber es war ein Brennpunkt für erhebliche Skepsis. Comics im Allgemeinen (besonders Superhelden-Comics) wurden von vielen älteren deutschen Bürgern, die glaubten, dass sie zu kulturellem Verfall und Massenanalphabetismus bei Kindern führen würden, die mehr am Betrachten von Bildern als am Lesen interessiert waren, vorsichtig angesehen.

Der Spiegel nannte Comics das „Opiat im Kindergarten“, und sie waren nicht die Einzigen, die Einwände gegen die lauten, bunten, moralisch zweifelhaften Inhalte erhoben, die den Kindern langsam zur Verfügung gestellt wurden. So hinterließen die ersten Micky Maus Magazine (veröffentlicht 1951) wenig Eindruck. Bald jedoch würden sie die Art und Weise ändern, wie die deutsche Öffentlichkeit über Comics dachte. „Disneys Micky Maus Wunderhaus“ stellt eine neue Generation Vorschulkinder Micky Maus und seine Schar liebenswerte Freunde vor, die zusammen aufregenden Tollereien zum Mitmachen erleben und durch spannende interaktive sende erleben die Kinder zu Hause dazu anregen, sie Überwindung bei der Lösung von Problemen und der Hindernissen zu helfe. In der 2. Staffel gibt es neue Tanzschritte für das „Hot Dog“-Lied, und die Rechenspiele … (weiterlesen)jetzt einfache Übungen zu Teilung, Brüchen und Zählen in 2er-, 5er- und 10er-Schritten. In Deutschland gibt es bis heute sogenannte Donaldisten: Männer und Frauen, die strenge wissenschaftliche und anthropologische Methoden anwenden, um die Welt von Donald Duck und Duckburg, seiner Heimatstadt, zu verstehen. Richtig ist, in Deutschland ist Donald Duck – nicht Mickey Mouse – der Star. Er ist der Grund dafür, dass Micky Maus, das deutschsprachige Disney-Comic-Magazin, das viertbestverkaufte Comic-Magazin aller Zeiten ist und im Laufe seiner über 60-jährigen Laufzeit einen Milliardenumsatz übertrifft. Wenn man bedenkt, dass keine anderen Disney-Comics in ihren jeweiligen Formaten so hoch rangieren, rechtfertigt der enorme Dauererfolg von Micky Maus eine Erklärung. Wie wurden diese Magazine zu Bestsellern – und wie übertraf Donald Duck das berühmteste kleine Nagetier der Welt in seiner Popularität? Disney kaufte Den Fernsehsender Das Vierte im Dezember 2012 von Dmitri Lesnewski, einem russischen Medienmogul und ehemaligen Besitzer des russischen Senders REN-TV.